Einführung in die Fotografie von Hunden

Wie gelingen schöne emotionale Bilder von meinem Hund? Wie schaffe ich es meinen Hund auf Bildern so festzuhalten, wie ich ihn sehe?

Wenn du die Emotionen und die Persönlichkeit Deines Hundes in Bildern festhalten möchtest, ist es wichtig, einige Techniken zu verstehen, die Dir helfen, dies zu erreichen. Egal, ob Du mit Deinem Smartphone oder einer professionellen Kamera arbeitest, die folgenden Tipps werden Dir helfen, die besten Hundefotos zu machen.

Die richtige Ausrüstung wählen

Theoretisch kannst Du mit jedem Equipment schöne Bilder machen, wenn du einige Dinge beachtest. Doch eine passend ausgewählte Ausrüstung, erleichtert es Dir emotionale Hundefotos aufzunehmen. Eine Kamera mit einer großen Blende ermöglicht es Dir beispielsweise, den Hintergrund verschwommen darzustellen und Deinen Hund dadurch in den Mittelpunkt zu stellen. Wenn Sie mit einem Smartphone fotografieren, kannst du den Portraitmodus, verwenden, um ähnliche Effekte zu erzählen. Mir persönlich gefällt der Portraitmodus beim Smartphone, aber nicht, weshalb ich die folgenden Dinge beachte, um trotzdem schöne Erinnerungen auch mit meinem Handy knipsen zu können.

Das richtige Licht nutzen

Licht ist einer der wichtigsten Faktoren in der Fotografie. Ich fotografiere am liebsten mit natürlichem Licht in der Tierfotografie. Fotografiere am besten früh morgens oder spät nachmittags, wenn das Licht weich und warm ist. Grelles Mittagssonnenlicht würde ich besonders am Anfang vermeiden, da dies harte Schatten werfen kann und es dadurch eine größere Herausforderung darstellt.

white dog and gray cat hugging each other on grass

Die Emotionen einfangen

Um die Emotionen Deines Hundes einzufangen, solltest Du Geduld haben und den perfekten Moment abpassen. Lege deine Erwartungen ab und versuche deinen Hund in einer natürlichen Situation zu fotografieren, damit ihr beide nicht in Frust geratet. Hier sind einige Techniken, die Dir dabei helfen können:

  • Spiele mit Deinem Hund: Nutze Spielzeug oder Leckerlis, um die Aufmerksamkeit Deines Hundes zu bekommen und seine fröhliche Seite einzufangen.
  • Nutze verschiedene Perspektiven: Probier dich aus! Wenn du auf Augenhöhe Deines Hundes fotografierst, bringst du zum Beispiel eine persönliche Perspektive hinein.
  • Fange die Bewegung ein: Um Dynamik zu erzeugen, kannst du Dich an Action-Shots probieren, wenn Dein Hund läuft oder springt.
  • Lange Leine für deinen Hund: Nimm eine lange Leine für deinen Hund mit und lass ihn einfach die Umgebung erkunden. Oft bieten sich dadurch schon super schöne Augenblicke, die du fotografieren kannst.
  • Nimm dir eine Vetrauensperson für Dich und deinen Hund mit: Dies kann sich mit deinem Hund beschäftigen, während Du die schönsten Momente mit der Kamera einfängst. So vermeidest Du Frust und kannst Dich besser aufs Fotografieren konzentrieren.

Komposition und Hintergründe

Die Komposition Deiner Fotos spielt eine große Rolle. Achte darauf, dass der Hintergrund nicht von Deinem Hund ablenkt. Eine ruhige Umgebung oder ein verschwommener Hintergrund lenkt den Fokus automatisch auf Dein Tier. Die Regel der Drittel hilft Dir, Dein Bild ansprechend zu gestalten: Teile Dein Bild in Drittel und platziere Dein Hauptmotiv an einem der Schnittpunkte.

Fazit

Das Fotografieren von deinem eigenen Hund ist oft mit vielen Erwartungen an den Hund und an sich selbst geknüpft. Damit dies aber für euch beide ein schönes Erlebnis wird, lege ich dir ans Herz, erstmals eine weitere Person mitzunehmen, damit du dich voll und ganz aufs Fotografieren konzertrieren kannst, aber auch zu akzeptieren, wenn dein Hund mal keine Lust hat. Wenn du und dein Hund schon geübter seid, dann wird es in Zukunft auch gut alleine klappen. Bilder vom eigenen Hund zu machen, kann dann eine erfüllende und kreative Erfahrung sein. Mit der passenden Ausrüstung, dem richtigen Licht und den richtigen Techniken kannst Du emotionale und erinnerungswürdige Bilder erstellen, die die Individualität Deines Lieblingshundes festhalten. Und jetzt heißt es üben, üben üben!